Kritik an den SPD-Steuerplänen auf Aktiengewinne
Aktuell laufen die Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der SPD. Laut einem Verhandlungspapier hat die SPD vorgeschlagen, die Gewinne auf Aktien höher zu besteuern.

Die Details
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Die SPD will die Abgeltungssteuer von 25 % auf 30 % erhöhen. Für Anlegerschützer ist das ein Schlag für Aktienanleger, die ihr Geld am Kapitalmarkt fürs Alter investieren.
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Aus Sicht von Norbert Kuhn vom Deutschen Aktieninstitute ist das höchst ungerecht, “weil die Gewinne schon auf Unternehmensebene versteuert wurden. Dort gibt es Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer. Und zusätzlich die Besteuerung bei den Anlegern.”
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Eine Erhöhung der Abgeltungssteuer hätte vor allem Auswirkungen auf Kleinanleger, da die Erhöhung die Gewinne schmälert. Der Vorstoß der SPD würde der Aktienkultur in Deutschland schaden, so Norbert Kuhn.
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Das Investieren in Aktien gilt als sinnvoll fürs Alter, da es in Deutschland eine Rentenlücke gibt. Bereits heute müssen ca. 100 Milliarden jährlich aus Steuermitteln zur Sicherung der Rente zugeschossen werden.
Unsere Gedanken
Aus unserer Sicht ist der Vorstoß der SPD ungerecht für alle Menschen, die privat fürs Alter vorsorgen. In Deutschland ist nur jeder sechste in Aktien investiert. Dabei wäre es sinnvoll, dass mehr Menschen langfristig am Kapitalmarkt fürs Alter vorsorgen.
In anderen europäischen Ländern ist das Investieren in Aktien attraktiver. In Frankreich beispielsweise sind die Kursgewinne nach sieben Jahren steuerfrei. Eine ähnliche Regel würden wir uns auch für Deutschland wünschen.
Weitere Informationen: 🔗 tagesschau.de
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